Diese 10 Nahrungsmittel sind schädlich für Ihre Katze

5. Juli 2017
Vorsichtig! Diese 10 Nahrungsmittel sind schädlich für Deine Katze

Sehen wir der Realität ins Auge: Die meisten Katzen sind sehr gut darin uns herzerweichend abzuschnurren (und anzustarren – natürlich!) wenn wir auf dem Sofa sitzen und genüsslich Schokolade oder Nüsse verzehren oder wenn wir unser Essen genießen.

Die Samtpfote ist an vielen Dingen die Du isst interessiert, an anderen wiederum nicht. Wir empfehlen grundsätzlich Katzen nichts von unserem Teller zu geben, denn diese vertragen viele unserer Lebensmittel nicht. Du kannst damit die Katzen gefährden und leistest auch schlechten Verhaltensweisen Vorschub, weil die Felsnasen grundsätzlich spezielle Nährstoffe benötigt, die in der Regel guten Katzenfutter enthalten sind. Als Mitglied Deines Haushalts hat sie doch manchmal Zugang zu Nahrungsmitteln, die Katzen gefährden können. Für Euch haben wir haben hier die 10 gefährlichsten recherchiert und zusammengestellt. Ein Haushalt mit Katzen kann auch sicher sein!

1. Schokolade

Ja, die meisten von uns lieben Schokolade –gerade an den Festtagen wie Ostern, Nikolaus oder Weihnachten. Normalerweise meiden Katzen Schokolade, aber trotzdem Achtung: bewahre diese dunklen, zartschmelzenden Süßigkeiten außerhalb der Reichweite Deiner Samtpfote auf, denn diese kann für Katzen (und auch Hunde!) tödlich sein. Das im Kakao enthaltene Purinalkaloid Theobromin kann von der Katze schlecht abgebaut werden und führt zu Herzarrhythmie, Hyperthermie oder Atemstillstand. Die Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Zitterkrämpfen und Herzversagen treten ca. zwei – zwölf Stunden nach dem Verzehr auf.
Quelle: www.merckvetmanual.com

2. Zwiebeln, Knoblauch, & verwandten Wurzelgemüse

Zwiebeln, roh und auch gekocht, können beim Verzehr durch Deine Fellnase zu einer Hämolyse, also der Auflösung der roten Blutkörperchen führen. Die auch in Knoblauch enthaltenen Allicine können die sog. Heinz-Körper-Anämie auslösen und zu einer Verklumpung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) in den roten Blutkörperchen führen. Die Vergiftungssymptome sind bei der Katze Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Lethargie, hohe Herzfrequenz und rasche Atmung.
Quelle: www.vetinfo.com

3. Tomaten, Paprika, Auberginen. Kartoffeln

Diese vier Gemüsesorten gehören zu den Nachtschattengewächsen und gehören deshalb nicht auf den Speiseplan von Hunden oder Katzen. Bei der Tomate enthalten die grünen Teile das Glycoalkoloid -die reife Frucht ist ungefährlich-.Bei rohen Kartoffeln ist das Glycoalkoloid in der Schale und in den grünen Teilen der Kartoffel enthalten. Kochst Du die Kartoffeln so geht das Solanin ins Kochwasser über, die gekochten Kartoffeln enthalten das Gift dann nicht mehr. Das Solanin führt bei der Samtpfote zu Brechdurchfall und Verwirrung.
Quelle: www.petpoisonhelpline.com

4. Rohes Schweinefleisch

In rohem Schweinefleisch kann sich der Aujeszky-Virus verbergen (für Menschen vollkommen ungefährlich) der bei der Samtpfote zu einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung und schlussendlich zum Tode führt. Schon wenigen Tage nach der Infektion stirbt die Katze, weil diese Krankheit unheilbar ist. Deshalb unbedingt beachten: Schweinefleisch auf mindestens 70°C durchgaren um den Erreger abzutöten (das gleiche gilt übrigens für Geflügelfleisch um eine Salmonellose zu vermeiden).
Quelle: de.wikipedia.org

5. Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche

Die Kernobstarten enthalten in ihren Kernen die Toxine Amygdalin und Prunasin, die im Organismus Blausäure abspalten welches zu einer Blockierung der Zellatmung führt. Große Kerne wie z.B. in Pflaumen können zu Darmverschluss führen. Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Atembeschwerden und eine erhöhte Körpertemperatur.

6. Rosinen

Rosinen sind für uns Menschen ein leckerer und gesunder Snack, für Deine Samtpfote jedoch kann schon eine Handvoll Rosinen zu plötzlichen Nierenversagen führen. Auch der Genuss von Trauben kann bei der Katze zu schwerwiegenden Nierenschäden führen. Derzeit hat die Tierforschung noch nicht identifiziert, welches Toxin in Rosinen und Trauben für diese Schädigungen verantwortlich ist. Anzeichen, die normalerweise innerhalb von 24 Stunden auftreten, sind Durchfall, Appetitlosigkeit, Lethargie, Schwäche, Bauchschmerzen und vermindertes Wasserlassen.
Quelle: www.petmd.com

7. Rohe Eier

Du solltest keine rohen Eier essen, wenn nicht sichergestellt ist, dass kein bakterielles Risiko besteht – die gleiche Einschränkung gilt für Deine Fellnase, Das Risiko von Salmonellen, E.coli und Campylobacter in Eier ist zu hoch und kann ernsthafte Probleme für die Samtpfote bedeuten. Grundsätzlich sind Katzen sehr resistent gegen Salmonellen, doch können die Bakterien zu Durchfall und Erbrechen führen.
Quelle: www.tierklinik.de

8. Milch

Grundsätzlich ist Milch für Katzen nicht giftig, jedoch sind viele Katzen laktoseintolerant. Die Laktose in Milch und Milchprodukte produziert bei den Samtpfoten dann Blähungen, Magenverstimmung und Krämpfe. Bei einer richtig gefütterten Katze ist also Milch nicht notwendig. Falls Deine Katzen eine Milch-Fan ist dann kannst Du ihr ein-, zweimal pro Woche etwas Sahne im Schälchen reichen, weil mit dem höheren Fettanteil des Milchproduktes der Laktose Anteil geringer ist.
Quelle: cattime.com

9. Kaffee, Tee

Teile niemals Deinen Tee oder Deinen Kaffee mit Deiner Fellnase! Achte auch darauf, dass die Katze keinen Zugang zu anderen Koffeinquellen wie z.B. Kaffeesatz, Teebeutel, Koffeinhaltige Limonade oder Energy Drinks hat. Das Koffein wirkt wie ein Diuretikum und verursacht Austrocknung, stimuliert das Herz und Nervensystem über Maßen. Vergiftungssymptome sind Hyperaktivität, Erbrechen, erhöhter Herzfrequenz, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Zittern, Hyperthermie (erhöhte Körpertemperatur), Krampfanfälle, Kollaps und Tod.
Quelle: www.petpoisonhelpline.com

10. Alkohol

Bier, Likör, Wein, – es sollte selbstverständlich sein, dass Deine Samtpfote kein Alkohol bekommt! Also bitte auch darauf achten, dass sich Deine Katze diese Getränke nicht unbeaufsichtigt erschleichen kann und z.B. nach einer Party die Überreste aus den Gläsern ausleckt oder den Rumkuchen verzehrt. Alkohol führt bei den Katzen zu den gleichen Vergiftungserscheinungen wie beim Menschen: Leber und Gehirn werden geschädigt und die Effekte sind Rausch und Alkoholvergiftung Bei der Katze sind die Mengen wesentlich geringer und Symptome sind Bluthochdruck, erhöhte Körpertemperatur, Krampfanfälle die zu Komma oder sogar Tod führen können.
Quelle: www.petpoisonhelpline.com

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