6. Mai 2020
Wohntipps für Katzenbesitzer: So wird dein Apartment zur Katzenoase

Katzen -insbesondere Wohnungskatzen- wollen Platz zum Bewegen, zum Spielen, für den Rückzug. Wir Menschen mögen es wohnlich und aufgeräumt. Mit Verständnis für das Katzenverhalten, guten Ideen und den richtigen Katzenmöbeln kannst du den Bedürfnissen deiner Samtpfoten gerecht werden und gleichzeitig stilvoll wohnen.

Wohnungskatzen sind auch glücklich

Katzen können auch sehr glücklich drinnen leben, vor allem dann, wenn sie bereits als Kätzchen in Wohnungen aufgewachsen sind. Weil diese Samtpfoten keinen Zugang nach außen haben, gibt es ein paar Dinge, die du sicherstellen kannst, damit deine Wohnungskatzen trotzdem einen aktiven Lebensstil führen. Vorab sei gesagt: Wir wissen, dass Katzen zwar die Jagd im Alleingang bevorzugen, aber die Samtpfote Artgenossen als Wohnungspartner noch höher schätzen als nur uns Menschen. Zwei Katzen sind besser als eine – so sorgst du vor allem für eine artgerechte Haltung und verhinderst Einsamkeit, Unterforderung und in der Folge depressives Verhalten. In unserem Artikel sprechen wir deshalb immer von mehreren Katzen, weil wir selber die gute Erfahrung gemacht wie gut sich zwei Stubentiger als Wohnungskatzen fühlen.

Bewegung fördern

Falls deine Katze nur drinnen lebt, wird sie wahrscheinlich weniger in Bewegung sein als Freigänger Katzen. Dies liegt daran, dass Katzen im Freien viele Gelegenheiten zum Klettern und Jagen haben, während Wohnungskatzen im Innenbereich weniger Möglichkeiten dazu haben. Wie kannst du die Bewegung deiner Wohnungskatzen am besten fördern? Es empfiehlt sich deinen Felltatzen wenig Beschränkungen aufzuerlegen und Zugang zu den meisten Räumen zu ermöglichen, weil sie sich dann weniger langweilen. Mit passenden Katzenmöbel gestaltest du Anziehungspunkt an den diversen Orten. So verhinderst du in der Regel auch, dass deine Möbel zerkratz oder Gegenstände beschädigt werden. Und mittlerweile kannst du aus einem großen Sortiment schöner Design Katzenmöbel wählen, die zu vielen Einrichtungsstilen passen.

Als Katzenbesitzer kennst du es: Die Stubentiger klettern auf fast alles, was sie unter ihre Pfoten bekommen können und lieben es sich ihren Weg in große Höhen zu kratzen und zu krallen – du allerdings wirst wahrscheinlich wenig davon begeistert sein, wie deine Möbel dadurch leiden. Wie verhinderst du nun, dass deine Wände und Möbel zerkratzt werden? Du kannst den Kletterantrieb fördern und gleichzeitig das Krallenschärfen ermöglichen, indem du einen Kratzbaum oder Katzenturm zur Verfügung stellst. Smarte Lösungen verbinden Klettermöglichkeit, Kratzflächen und Ruheflächen. Deine Stellflächen am Boden sind knapp und begrenzt? Dann nutze einfach die Wandfläche, um horizontalen und vertikalen Bewegungsraum für die Stubentiger zu schaffen. Für die Wandmontage gibt es Katzenstufen, Katzenliegen, Verbindungsbrücken, Katzenhängematten und Aufstiegshilfen. Mit solch einer Installation haben deine Katzen viel Raum zum Klettern, Springen und Ausruhen.

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Anreize geben

Katzen sind von Natur aus neugierig – du kannst diesen Spiel- und Entdeckungstrieb fördern, indem du bewusst Reize setzt. Schon eine Feder an einer Schnur kann zum Lieblingsspielzeug deiner Katzen werden. Verstecke z. B. ein mit Katzenminze gefülltes Stoffspielzeug im Kratzbaum oder auf einer Wandliege – die Suche danach fordert die Felltatzen auch geistig. Katzen sind smart und interaktive Spielzeuge sind eine willkommene Stimulation. Es ist sinnvoll, nicht alle Katzenmöbel und Anreize auf nur einem Wohnraum zu fokussieren, sondern diese in deiner Wohnung oder Haus zu verteilen. Wenn du den Katzen auch andere Räume in deiner Wohnung zugänglich machst, so trage Sorge dafür, dass auch dort Katzenmöbel platziert sind. Eine Kratzliege und Kratzbord kann bereits einen schöne Impuls zur Aktivität Tatzentraining geben.

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Sauberkeit sicherstellen

Katzen sind sehr reinliche Lebewesen! Die Samtpfoten legen großen Wert darauf, ihr Geschäft an einem sauberen und diskreten Ort zu erledigen. Ob Toilettenschale oder Haubentoilette – die Präferenzen sind bei den Katzen unterschiedlich, das kannst du nur durch probieren herausfinden. Für die feste und die feuchte Hinterlassenschaft wählen die Felltatzen unterschiedliche Katzentoiletten. Du solltest für jede Katze eine eigene Katzentoilette und eine zusätzliche zur Verfügung stellen (Faustregel: je Katzen 1,5 Katzentoiletten). Platziere die Katzentoiletten idealerweise an einem ruhigen Ort, fern von Fressnapf und Katzenbett. Deine Toilette oder der Balkon eignen sich besonders hierfür, weil unangenehme Gerüche dann nicht durch deine Wohnung ziehen.
Auch die regelmäßige Reinigung des Katzenbetts, Katzenkissen oder Liegeauflagen werden deine Samtpfote sehr schätzen und du profitierst auch von einer sauberen Umgebung.

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Geruch vermeiden

Katzen reagieren empfindlich auf Gerüche! Insbesondere die Katzentoilette kann eine Quelle dafür sein, deshalb solltest du großen Wert auf die regelmäßige Hygiene der Toilette legen. Entferne mehrmals täglich die verklumpte Streu und reinige die gesamte Katzentoilette regelmäßig gründlich mit heißem Wasser. Auch die Fressnäpfe für Trocken- und Nassfutter sind Quellen für unangenehme Ausdünstungen. Mahlzeiten mit Fisch und Fleisch könne rasch verderben und alle Arten von Ungeziefer anziehen. Deshalb ist es wichtig, die Futterschale deiner Katzen unmittelbar nach der Mahlzeit zu reinigen. Auch die regelmäßige Reinigung von Katzenbetten, Katzenliegen und Liegebezügen hilft dabei Schmutz und unangenehmen Geruch zu verhindern. Mit dem regelmäßigen Öffnen von Fenstern und Balkontüre (Achtung! bitte erst Kippfensterschutz und Balkonsicherung anbringen!) sorgst du dafür, dass frische Luft zugeführt und unangenehme Gerüche vertrieben werden.

Freiluftbewegung ermöglichen

Sicherheit steht an erster Stelle! Falls du in einer Wohnung mit Balkon wohnst, ist es ein Muss, dass dein Balkon katzensicher ist. Egal ob du im ersten Stock oder auf der 11ten Etage wohnst, diese Möglichkeit zum Freigang kannst du deiner Samtpfote mit der richtigen Sicherung verfügbar machen.
Wie machst du den Balkon katzensicher? Baue eine Barriere auf deinem Balkon, die gelichzeitig sicher ist und dir trotzdem einen schönen Durchblick ermöglicht. Am einfachsten kannst du das mit der Installation eines Katzenschutzgewebes oder einem Katzennetzes umsetzen. Diese Materialien sind als Meterware erhältlich und einfach anzubringen. Die Katznetze gibt es in unterschiedlichen Maschenweiten, deshalb achte darauf diese so zu wählen, dass die Samtpfoten mit dem Köpfchen nicht hindurchpassen. Der Katzenschutz sollte dabei den gesamten Balkon umschließen, also alle Seiten und idealerweise auch deckwärts installiert werden.
Auf dem Balkon ist es schon den Fellnase eine kleine Katzenwiese anzubieten, indem du einen flachen Blumenkasten mit Katzengras oder Wildblumen bepflanzt. Bei einem großen Balkon kannst du ein Hochbettkasten begrünen und so einen erhöhten Ausguck bieten.

Für das Tatzentraining sind senkrecht installierte oder bodenflache Kratzflächen eine gute Lösung. Kratzliegen z. B. aus Karton bieten auch auf dem Balkon eine willkommene Abwechslung, auch kannst du diese einfach nach innen umstellen kannst, sobald du die Samtpfote hereinholst und die Balkontüre schließt.

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Umgebung sichern

Katzen lieben Fensterbänke! Von dort aus können sie die Umwelt beobachten. Bei gekipptem Fenster wird ihr Jagdinstinkt von Gerüchen, Geräuschen und vorbeiziehenden Objekten stimuliert. Die Liegefläche kannst du mit einer schmalen Katzenliege aus Karton noch anziehender machen und das Fensterbrett vor den Krallen schützen. Wenn du den Zugang zur Fensterbank herstellst, dann sichere vorher das Fenster mit einem Kippfensterschutz, weil du so verhinderst, dass sich die Katze im Fensterspalt eingeklemmt. Katzenlieben offene Regale! Auch wenn offen Regale in der Küche oder im Wohnzimmer toll aussehen: sind deine Katzen tagsüber sich selbst und ihrer Neugier überlassen, dann werden solche Kletterobjekt und Verstecke gerne genutzt. Die Folge hast Du sicherlich auch schon einmal erlebt – Regalinhalte werden umgestoßen und Gegenstände heruntergeworfen. Nicht nur dass deine Dinge dabei kaputt gehen, es kann auch eine Gefahr für die Stubentiger sein. Sorge dafür, dass du deine Vorräte in der Küche hinter Türen verbirgst und Schränke zum Verstauen deiner wertvollen Sachen nutzt.

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Rückzugsraum schaffen

Katzen schlafen gerne und ausgiebig und legen dabei viel Wert auf eine gute Schlafumgebung die ruhig ist und ihnen eine Privatsphäre bietet. Ein geschlossenes Katzenbett oder Katzenhöhle liefert einen komfortablen, gemütlichen Ort, der den Stubentigern auch Schutz bietet.

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Fazit:

Es ist einfach, für deine Wohnungskatzen eine sichere und stimulierende Umngebung zu schaffen. Mit Katzen Designmöbeln gestaltest du das passen und kombinierst das stilvoll zu deinem individuellen Ambiente. Schöner Wohnen mit Katzen ist möglich!